30 Jahre Regenbogenfabrik

Instandbesetzt

1981 wurde die Fabrik und einige Nebengebäude mit viel Unterstützung besetzt, um zu verhindern, dass diese abgerissen werden und Platz für einen sechsgeschossigen Neubau zu schaffen. Es war die Zeit der Westberliner „Instandbesetzerbewegung“, dem Protest gegen eine unmenschliche Baupolitik, in der viele alternative Projekte entstanden.

In der Regenbogenfabrik wurden nach und nach verschiedene Nachbarschafts–Angebote im kreativ-handwerklichen und sozio-kulturellen Bereich sowie für Kinder und Jugendliche aufgebaut. Später kamen der Gäste-, Bildungs- und Beschäftigungsbereich hinzu.

Die maroden Gebäude wurden im Laufe der Jahre instandgesetzt und modernisiert und die Höfe begrünt. Das alles geschah und geschieht in Eigenleistung und Selbsthilfe und fast ohne öffentliche Förderung. Hinzu kommt, dass der rechtliche Status für die Nutzung des bezirkseigenen Geländes immer wieder umstritten war und ist.

Diesen Herausforderungen stellen wir uns nun seit mehr als 30 Jahren ständig aufs Neue, indem wir versuchen, selbstverwaltet und solidarisch miteinander zu arbeiten und zu leben und hoffen dabei auf Eure Unterstützung!

 

Weitere Themen: