Bürger*innen, Asyl und das Recht

Di., 11.6.19 | 19 Uhr | RegenbogenKino

Informationsveranstaltung

Wie können von Abschiebung bedrohte Geflüchtete unterstützt werden?

Nicht nur, dass sich die rechtliche Situation Geflüchteter in Deutschland weiter verschlechtert, auch bestehendes Recht wird vielfach gebrochen, um Menschen abzuschieben, die schutzbedürftig sind. Sie werden in Krisenregionen abgeschoben oder in EU-Staaten, in denen Geflüchtete kaum Unterstützung erhalten oder staatlicher Diskriminierung ausgesetzt sind.

Noch vor wenigen Jahren geltende ethische Bedenken im Umgang mit Kranken, Schwangeren oder sogenannten Härtefällen finden immer weniger Beachtung.

Initiativen haben sich gegründet, die dieser fatalen Entwicklung nicht ohnmächtig zuschauen wollen. Bürger*innen Asyl Berlin und Barnim organisieren mit Hilfe engagierter Berliner*innen und Brandenburger*innen private Unterkünfte, um von Abschiebung Bedrohten eine zeitlang beizustehen, eine Abschiebung zu verhindern und Zeit für rechtliche Beihilfen zu gewinnen.

Aktivist*innen der Initiativen stellen ihre Arbeit vor und sprechen über ihre Motivation, über Erlebnisse und Erfahrungen. Eine Rechtsanwältin erläutert die aktuelle rechtliche Situation Geflüchteter und den rechtlichen Rahmen, in dem sich Unterstützer*innen bewegen. In einem anschließenden Gespräch gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen und über diese Form des zivilen Ungehorsams zu diskutieren.

Eine Veranstaltung des RegenbogenKinos und des Bildungswerkes Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, finanziert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie.

 

Zurück