Die haben gedacht, wir waren das

Lesung und Gespräch mit Özge Pinar Sarp
(Autorin, Politologin und Beobachterin des NSU-Prozesses)

In Kooperation mit der Schokofabrik

Di., 10.10.17 | 19 Uhr | RegenbogenKino

Der NSU steht für eine in der bundesdeutschen Geschichte rassistische Mordserie deutscher Neonazis.
Das Buch „Die haben gedacht, wir waren das“ stellt erstmals die Perspektiven derer in den Mittelpunkt, die den rechten Terror und Rassismus tagtäglich am eigenen Leib erleben.

Özge Pinar Sarp beobachtet die Aufarbeitung des NSU-Komplexes.
Die jahrelangen Prozesse der Aufklärung begleitet sie nicht nur als Prozessbeobachterin, sondern ist zugleich aktive Kämpferin um Gerechtigkeit für die Opfer rassistischer Gewalt. Sie liest aus ihrem Sammelbandbeitrag zur Bedeutung rechtsterroristischer Morde von 1980 bis heute für Betroffene und Türkei-stämmige Communities in Deutschland. Neben eigenen Eindrücken aus der Prozessbeobachtung berichtet sie von Erfahrungen und Begegnungen mit den Opferfamilien und Betroffenen sowie ihren eigenen Erfahrungen.

Juliane Lang wird den Abend moderieren.
Sie ist Mitglied im Forschungsnetzwerk "Frauen und Rechtsextremismus" und beobachtet den NSU-Prozess als ein Teil vom Projekt "NSU-Watch".

Anmeldung unter +49 (0)30 - 615 29 99 oder bildung(at)schokofabrik.de

Eintritt frei - Spenden willkommen.

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