Die volle und die leere Welt

Essays und Bilder

Mit den Aufzeichnungen eines Verschollenen

Buchvorstellung von
Fabian Scheidler, Autor und Journalist

Do., 29.10.19 | 19:30 Uhr | RegenbogenKino

Die Leere besteht nur, indem sie von den Menschen in einer ununterbrochenen Anstrengung erzeugt wird. Hielten die Menschen darin einen Moment inne und träten, beinahe lautlos, vor die Tür: Es käme die Welt wieder zum Vorschein.

Was hat Isaac Newton mit den letzten Ureinwohnern von Borneo zu tun? Was unterscheidet eine lebendige Kultur von einer Ansammlung von Kulturgütern?

Wann und warum verlernen Menschen das, was sie als Kinder noch konnten?

Nach den erfolgreichen Sachbüchern »Das Ende der Megamaschine« und »Chaos« umkreisen die hier versammelten Essays in pointierter Sprache die Abgründe einer Zivilisation, die heute die Zukunft des Lebens auf der Erde infrage stellt. Begleitet von 14 Foto-Synthesen des Autors, erzählen sie von Entwurzelung und Widerstand, technischer Hybris und wirtschaftlichem Totalitarismus, von der Suche nach echter Freiheit und Verbundenheit.

 

Fabian Scheidler, Jahrgang 1968, ist freischaffender Buch- und Theaterautor und Mitbegründer des unabhängigen Nachrichtenmagazins Kontext TV. Sein Sachbuch »Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation«, erschienen 2015, wurde in mehrere Sprachen übersetzt. 2017 folgte »Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen « (SPIEGEL-Bestseller Wirtschaft). Neben seinem Werk als Autor arbeitet Fabian Scheidler an einem Zyklus von Foto-Synthesen mit dem Titel »Displaced Places«.

www.fabian-scheidler.de

Eintritt frei - Spenden willkommen.

 

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