Geheimnisvolle Orte: Stettin

In Kooperation mit Städtepartner Stettin e.V.

Dokumentation von 2016 von Frank Otto Sperlich und Lutz Rentner
im Auftrag des RBB

Mo., 2.9.19 | 19 Uhr | RegenbogenKino

Stettin – ein geheimnisvoller Ort?

Welche interessanten Entdeckungen sind dort zu machen? Was ist so geheimnisvoll?

In der Dokumentation von Lutz Rentner und Frank Otto Sperlich, den sie für den RBB drehten, geht es um ein Kapitel in der Geschichte der Stadt, das heute eher ein Tabuthema ist: das Ende der deutschen Stadt Stettin und der Übergang in eine neue polnische Stadt mit dem Namen Szczecin.

Dieser Übergang vollzog sich in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs. Auf ihrem Weg in die Reichshauptstadt Berlin überrennt 1945 die Rote Armee Pommern und das von den Bombenangriffen schwer zerstörte Stettin. Die Stadt war überfüllt mit Flüchtlingen, die weiter ziehen wollten in Richtung Westen.

Zeitzeugen berichten in der Dokumentation von den Wirren und Ängsten der Kriegs- und Nachkriegszeit, und letztlich doch vom Verlust ihrer Geburtsstadt. Bis 1947 müssen die Deutschen das nun umbenannte Szczecin verlassen.

Bis dahin herrscht eine Wildwest-Stimmung, ein El Dorado für Plünderer und Abenteurer.
Dazu kommen Tausende umgesiedelte Polen, die sich mit den Deutschen die wenigen Wohnungen und den Hausrat teilen müssen.

Die Dokumentation zeigt vor allem die deutschen Jahre der Stadt, die chaotischen Zustände der Übergabe Stettins - aber auch, wie sich die heutige Generation um eine gute Zusammenarbeit und die gemeinsame Aufarbeitung der Geschichte bemüht.

Stettin Ende 2. Weltkrieg

Dazu äußern sich in der Dokumentation auch Bürger in Szczecin heute.

Die Filmemacher werden bei der Präsentation anwesend sein, von den Erfahrungen bei den Dreharbeiten berichten und in der anschließenden Diskussion Fragen zur Dokumentation beantworten.

Szczecin 1945


Eintritt frei - Spenden willkommen.

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