Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution

Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte

Lesung mit Peter Wensierski

13.6.17 | 19 Uhr | RegenbogenKino

Dieses Buch erzählt die wahre Geschichte einer Gruppe junger Leute, die Ende der 80er Jahre in Leipzig für ein selbst-bestimmtes Leben kämpften.

Frühjahr 1988:
In der Messestadt finden sich viele junge Leute zusammen, die es satt haben, sich ihr Leben von anderen vorschreiben zu lassen. Sie sind zwischen 17 und 25 Jahre alt und wollen, dass sich alles verändert.
Sie leben in besetzten Wohnungen und treffen sich in den Hinterhöfen der heruntergekommenen Stadtteile. Sie streiten miteinander, verlieben sich und diskutieren. Aber am wichtigsten sind ihnen politische Aktionen, mit denen sie die Gefühle der Menschen erreichen können. Sie radikalisieren die Friedensgebete in der Nikolaikirche, bis sie den Platz und die Straßen davor erobern.

Sie planen verwegene Demonstrationen und stellen auf abenteuerliche Weise verbotene Flugblätter, Fotos und Filmaufnahmen her.
Polizei und Stasi sind ihnen dauernd auf den Fersen, doch selbst bei Verhören sind sie gegenüber den Vertretern der Macht frech.

Ein Leben zwischen Angst und Mut, Erfolgen und Niederlagen. Ohne Handys und Internet sind sie Teil eines Netzwerks, das größer ist als Leipzig – es reicht von Berlin nach Prag, von Ost nach West. Sie bringen schließlich andere Menschen auf die Straße, selbst wenn ihre Transparente von der Staatsmacht heruntergerissen werden, auf denen die immer aktuell bleibende Lösung steht:

Für ein offenes Land mit freien Menschen!


Eintritt frei - Spenden willkommen.

Zurück